Geschichte der Insel Fehmarn

Fehmarn wurde das erste Mal vermutlich um 5000 v. Chr. von Fischern besiedelt. Um 5500 v. Chr. wurde Fehmarn durch den ansteigenden Meeresspiegel vom Festland abgetrennt. Rund 2000 Jahre später bauten Ackerbauern hier ihre ersten Siedlungen. Im 8. Jahrhundert lassen sich Slawen auf der Insel nieder und nennen sie „Vemorje“, was „im Meer“ bedeutet. Um 1076 wird die Insel Fehmarn erstmals schriftlich erwähnt und von Seeräubern und Piraten bewohnt.

1420 kommt es zu einem blutigen Kampf mit dem Dänenkönig Erich VII. welcher die Insel verwüstet. Bei dem Kampf überleben nur wenige Inselbewohner. Vier Jahre später kann die Insel Fehmarn jedoch schon von den Holsteinern zurückerobert werden. Die Insel gehörte seit 1636 offiziell zum Herzogtum Schleswig.

1864, während des Deutsch-Dänischen Krieges änderten sich die Herrschaftsverhältnisse auf Fehmarn dramatisch. Preußen stürmten die Insel und machten sie sogleich preußisch. Drei Jahre später wurde die preußische Gemeindeverfassung eingeführt und die Insel dem Kreis Oldenburg in Holstein zugesprochen.

Am 7. Mai 1945 landeten britische Truppen auf der Insel und erklärten sie zu britischem Besatzungsgebiet. Auf der Insel wurde ein Kriegsgefangenenlager für deutsche U-Bootfahrer eingerichtet.

Historisch ist auch das letzte Konzert des Musikers Jimi Hendrix, welches im September 1970 auf der Insel Fehmarn stattfand.

Am ersten Januar 2003 wurden die Landgemeinden Bannesdorf, Landkirchen und Westfehmarn gemeinsam mit der Stadt Burg auf Fehmarn zusammengelegt zur neuen Stadt Fehmarn.